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09.02.2012
Endspurt auf der "Balkantrasse"

Was bisher passierte
Vor einem Jahr startete die EWR mit den Arbeiten an der ehemaligen Bahntrasse zwischen Remscheid-Lennep und Bergisch Born, genannt „Balkantrasse“. Erst wurden die alten Gleise aus dem Boden geholt, dann wurden von der Bornefelder Straße bis in das Umspannwerk in Remscheid-Lennep von der EWR ca. 9 Kilometer Versorgungsleitung (10-kV-Kabelsysteme) und ca. 16,5 Kilometer Leerrohr verlegt. Die neuen Versorgungsleitungen sind schon seit Mitte November 2011 in Betrieb und versorgen das Industriegebiet in Bergisch Born mit Strom aus dem Umspannwerk in Remscheid-Lennep. Anschließend startete der Ausbau zum Rad- und Wanderweg. Nach Abschluss aller Verlegearbeiten begann im Herbst 2011 die Sanierung der insgesamt vier Brücken, über die die Trasse führt.
Die letzte Lücke ist nun geschlossen
Jetzt folgt der Endspurt auf der Trasse und die letzte Lücke wurde geschlossen. Heute Nacht wurde die Radwegbrücke über die B 237 an der Bornefelder Straße komplett angeliefert und innerhalb von wenigen Stunden montiert. Die bereits vor mehr als zehn Jahren abgerissene Brücke wurde damit durch eine Aluminiumkonstruktion ersetzt. Die Widerlager/Auflager der Brücke wurden bereits auf beiden Seiten der Brücke errichtet. Die vorgefertigte Brücke wurde in einem Stück angeliefert und auf die Widerlager aufgesetzt.
Hier ein paar technische Daten zur Brücke:
• Länge: 29,60 Meter
• Breite: 2,5 Meter
• Gewicht: 9 Tonnen
• Farbe: RAL 5017 Verkehrsblau mit Antigraffityschutz
• Belag: Geräuschdämmender und rutschfester Kunststoffbelag, Klasse R 12
• Belastung der Brücke: 500 kg/m²
Die Lebensdauer der Brücke wird mit 100 Jahren angegeben. Die Unterhaltskosten sind wesentlich geringer als bei Brücken aus Holz, Stahl oder Beton.
Offizielle Einweihung am 22. April 2012
Nach allen Verlege- und Brückenarbeiten kann nun mit den Arbeiten am Deckenbelag des Radweges begonnen werden. Der 6,4 km lange Radweg wird 2,50 m breit und auf jeder Seite eine 0,25 m breite Randbefestigung haben. Dabei wird eine 8 cm starke bituminöse Tragschicht aufgebracht. Beginnend je nach Witterungslage wird in den kommenden Wochen eine 3 cm dicke Deckschicht aus Asphaltbeton aufgebracht.
„Aufgrund des großen Engagements der Mitarbeiter der Stadt Remscheid, insbesondere der guten Zusammenarbeit mit dem Fachdienst Straßen- und Brückenbau, konnten bisher alle Arbeiten an der „Balkantrasse“ zügig durchgeführt werden. Sofern die Wetterlage es erlaubt, kann in den nächsten Wochen der Radweg asphaltiert werden. Mit einer Einweihungsfeier am 22. April 2012 soll die „Balkantrasse“ fest in die Hand der Radfahrer übergeben werden“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH.
Der neue Radweg auf der „Balkantrasse“ wird mit einer Länge von 23,3 Kilometer von Remscheid-Lennep über Wermelskirchen bis zur westlichen Stadtgrenze Burscheids führen.
Die Radwege in Wermelskirchen, Burscheid sowie das „Wasserquintett“ (von Bergisch Born über Hückeswagen nach Marienheide) werden ebenfall im Frühjahr fertig gestellt sein, so dass die „Balkantrasse“ zukünftig mit den Panoramaradwegen in NRW verknüpft sein wird.
„Wir sind froh, dass mit Hilfe der EWR GmbH auf der alten Bahn¬trasse ein neues Freizeitgebiet erschlossen wird, das allen Bürgern zugute kommt. Dieses Projekt bietet allen Bürgern aus der Region die Möglichkeit, sich zu erholen und gleichzeitig auch sportlich zu betätige. Durch die gute Kooperation mit der EWR GmbH konnten wir in Remscheid etwas bewegen. Das große Bürgerinteresse an dem Projekt beweist schon jetzt, dass der Radweg nicht nur die Lebensqualität hier vor Ort bereichert, sondern sich zu einem Magnet für Besucher aus ganz NRW entwickeln wird“, so Frau Oberbürgermeisterin Beate Wilding.
EWR GmbH
Prof. Dr. Hoffmann



