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06.04.2010

26 Stadtwerke und RWE Innogy gründen Green GECCO

EWR verstärkt Engagement im Bereich der regenerativen Energieerzeugung und der Energieeffizienz

Insgesamt 26 Stadtwerke und RWE Innogy haben am 06. April 2010 den Konsortialvertrag zur Gründung der Green GECCO GmbH & Co KG unterzeichnet. Zu den Stadtwerken gehört auch die EWR GmbH.

Ziel der Gesellschaft ist die gemeinsame Entwicklung und Umsetzung von Projekten zur regenerativen Energieerzeugung. Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf deutsche und europäische Projekte in den Bereichen Biomasse, Windkraft, Geothermie, Biogas, Wasser und Solarthermie. Bis zum Herbst dieses Jahres soll mit „An Suidhe“, einem Onshore-Windpark im Norden Schottlands, das erste Projekt in das Portfolio der neuen Gesellschaft übernommen werden. Der Norden Schottlands zählt zu den besten Windkraftstandorten in Europa. Der Windpark soll mit einer installierten Leistung von rund 20 Megawatt in 2011 in Betrieb gehen. Insgesamt plant das Unternehmen bis 2020 rund eine Milliarde Euro in die Strom- und Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien zu investieren.

Nach Zustimmung aller Gremien hatten sich bereits Anfang des Jahres die 26 Stadtwerke und regionalen Energieversorger in einer eigenen Beteiligungsgesellschaft zusammengeschlossen. Diese hält mit der heutigen Unterschrift 49 Prozent am Green GECCO-Gemeinschaftsunternehmen, die übrigen 51 Prozent der Anteile liegen bei RWE Innogy, dem Unternehmen für Erneuerbare Energien im RWE Konzern. Die Aufnahme neuer Projekte in das Portfolio des Gemeinschaftsunternehmens bedarf einer 75%igen Mehrheit der Projektpartner. Weitere Informationen zu Green GECCO finden Sie auf der neu eingerichteten Internetseite: www.greengecco.de.

Die EWR GmbH setzt bereits seit langem auf eine Nachhaltigkeitsstrategie, die auch auf den Einsatz regenerativer Energien und deren effiziente Nutzung ausgerichtet ist. „Das ist ein Wachstumsmarkt, der durch Innovation und Engagement für moderne Technologien geprägt ist. Dabei stehen unsere Kunden mit ihren umfassenden Anforderungen und der Umweltschutz im Mittelpunkt unserer Aktivitäten“, betont EWR-Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Hoffmann.

„Wichtig ist für uns auch der Know-how-Transfer in diesem Partner-Netzwerk von Green GECCO, in dem wir hinsichtlich Wirtschaftlichkeit und der Entwicklung von Standorten mit optimalen Voraussetzungen, gemeinsam besser aufgestellt sein werden als wir das alleine könnten“, ergänzt Hoffmann.

Bereits seit vielen Jahren stellt die EWR im Rahmen ihrer Energieeffizienzkampagne allen Remscheider Kunden eine breite Palette von Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung, ihren Energieverbrauch zu senken. Dabei haben nicht zuletzt die langjährigen Förderprogramme zu einer CO2-Einsparung von insgesamt mehreren Tausend Tonnen beigetragen. Von besonderer Bedeutung sind ebenfalls die drei Energieeffizienzprodukte „Kompakt-Blockheizkraftwerke (oder Mini-BHKW’s)“, „Erdgasbrennwerttechnik und Solarthermie“ sowie „Thermografie“. So wurden in letzter Zeit bereits 4 Mini-BHKW’s an Remscheider Standorten (z.B. BZI und GWG) durch die EWR GmbH in Betrieb genommen. Seit Beginn der Förderung von Thermografie durch die EWR GmbH im Jahr 2006 wurden bereits über 120 Gebäude untersucht und energetische Optimierungsmöglichkeiten identifiziert.

Im Dezember 2009 hat die EWR ihre dritte Photovoltaikanlage (PV-Anlage) auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes der Stadtwerke Remscheid in Betrieb genommen. Diese Stromerzeugungsanlage ist mit einer elektrischen Leistung von 18,22 kWp deutlich größer als die bisher betriebenen PV-Anlagen über der alten Wasserstofftankstelle (5 kWp) und auf der Fassade des EWR-Verwaltungsgebäudes (7 kWp). Wegen der guten Ausrichtung nach Südosten rechnet die EWR mit einer jährlichen Stromeinspeisung von 15.000 kWh, was einem jährlichen Stromverbrauch von fünf Familien entspricht. Für die insgesamt 81 Module wurde eine Fläche von fast 140 m² benötigt. „Wir freuen uns, auch hier in Remscheid einen sichtbaren Beitrag zur Nutzung regenerativer Energiepotenziale zu leisten“, so Prof. Dr. Hoffmann.

„Auch in der Zukunft wird die EWR GmbH den Weg der regenerativen Energieerzeugung weiter ausbauen. Momentan prüfen wir verschiedene Alternativen, wo eine weitere Nutzung technisch und wirtschaftlich sinnvoll ist“, so EWR-Geschäftsführer Prof. Dr. Thomas Hoffmann.

EWR GmbH

Prof. Dr. Hoffmann

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