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11.03.2010

Verbesserung der Stromversorgung zwischen Lennep und Bergisch Born

Bergisch Born und die beiden Gewerbegebiete in Bergisch-Born werden aus der Übernahmestation Lennep über ein ca. 4,5 km langes Leitungssystem versorgt, wobei diese Leistung heute komplett durch Leistungszusagen bzw. konkrete Leistungsabnahmen verbucht ist. Bei Ausfall dieses Systems kommt die EWR GmbH an die Grenzen der Versorgungssicherheit. Größere Leistungszusagen in überschaubarer Zeit können nicht mehr getätigt werden. Aus technischen Gründen ist deshalb eine Verstärkung bzw. die Verlegung mindestens eines weiteren 10-kV-Kabelsystems notwendig.

Eine konventionelle Verlegung einer neuen 10-kV-Trasse im Bereich des öffentlichen Straßenverkehrs würde primär in den Straßen (u. a. auch Bundesstraßen) bzw. in der unmittelbaren Nähe der Straßen erfolgen. Die Umsetzungsdauer würde mindestens zwei Jahre betragen. Aufgrund der komplizierten Trassenführung, dem sehr hohen Planungsaufwand sowie der vollen vorhandenen Versorgungstrassen wäre mit hohen Verlegekosten zu rechnen. Negativ für die Bevölkerung wären spürbare Verkehrsbeeinträchtigungen über einen relativ langen Zeitraum (zwei Jahre lang), sowohl an der Trecknase als auch an der Bundesstraße nach und in Bergisch-Born.

Ein anderer Lösungsansatz ist die Nutzung der stillgelegten Bahntrasse zwischen Lennep und Bergisch-Born im Rahmen der Erstellung eines Radweges. Diese Lösungsvariante ermöglicht eine Trassenausführung fast komplett außerhalb der Straßenführung. Nach Kauf der Grundstücke durch die EWR GmbH kann die Stadt Remscheid die Trasse dann für einen Fahrradweg nutzen und trägt dafür auch die Folgekosten.

Die EWR-Kosten für die Kabeltrasse bzw. die Netzverstärkung werden sich bei dieser Variante – im Vergleich zur konventionellen Verlegung – um über 100.000,- Euro verringern.

Am 10. März 2010 hat der Aufsichtsrat der EWR GmbH dieser Maßnahme zugestimmt. Eine Realisierung ist im Jahr 2010 geplant.

EWR GmbH

Prof. Dr. Hoffmann

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