. .
Für Privatkunden

Zahlenspiegel 2010

Titelblatt des gedruckten Zahlenspiegels

Den aktuellen Zahlenspiegel können Sie sich schnell und einfach herunterladen

mehr dazu

Meldung vom 13.03.2008

Straßenbeleuchtung in Remscheid, ein Sicherheitsaspekt

Mann repariert Stra??enlaterne

Straßenbeleuchtung ist ein Stück Lebensqualität. Sie sorgt mit der nötigen Helligkeit für Sicherheit und schafft je nach Lichtfarbe die richtige Atmosphäre. Die Straßenbeleuchtung hat die Aufgabe, in den Dunkelstunden des Tages einen Beitrag zu leisten für die Verkehrssicherheit auf den Straßen und die Erhöhung der persönlichen Sicherheit der Bürger. Aber auch die Attraktivität und Belebung der Kommunikationsflächen in den Städten und Gemeinden sind von großer Bedeutung und können durch eine optimierte Beleuchtung gesteigert werden.

Im Jahr 2001 übernahm die EWR GmbH die Straßenbeleuchtung von der Stadt Remscheid. Über 10.000 elektrische Leuchten und über 400 Kilometer Beleuchtungskabel wurden in das Energieversorgungsunternehmen integriert. „Seitdem investieren wir kontinuierlich in das Remscheider Straßenbeleuchtungsnetz, um sowohl einen wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten, als auch das Beleuchtungsniveau unserer Stadt nachhaltig zu verbessern - und dies auch immer unter dem Aspekt der Energieeinsparung und der Erhöhung der Lichtausbeute“, so Prof. Dr. T. Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH.

In den vergangenen Jahren wurden von der EWR durch Umrüstung, Wechsel und Anlagenänderungen insgesamt 2.309 Leuchten durch energieeffiziente Systeme ersetzt. Das entspricht ca. 22% des Leuchtenbestands.

„Bei einem Wechsel von Quecksilberdampflampen auf Kompaktleuchtstofflampen mit EVG (elektronischem Vorschaltgerät) können bis zu 50 Prozent Energie eingespart werden“, erklärt Stephan Koch, bei der EWR Projektverantwortlicher für die Straßenbeleuchtung. „Ein anderer Effekt besteht darin, dass durch die verbesserte Lichtlenkung der optischen Systeme der Wirkungsgrad, bezogen auf die zu beleuchtende Fläche, verbessert wird, die Lichtemissionen, bezogen auf die angrenzenden Flächen, allerdings geringer werden“, so Koch weiter.

Das Kabelnetz bei der Straßenbeleuchtung hatte Ende 2007 eine Länge von 427 km, wobei 361 km erdverlegte Kabel waren und 66 km Freileitungen. Im Zuge von Verlegemaßnahmen anderer Sparten werden die vorhandenen Kabel saniert und insbesondere Freileitungen abgebaut. „Dies trägt wesentlich zur Reduzierung der Störungsanfälligkeit und der Reduzierung der Betriebskosten sowie zur Verbesserung des örtlichen Erscheinungsbildes bei“, begründet Mike Giera, Bereichsleiter Anlagen- und Netzbetrieb, die Aktivitäten der EWR.

Aber auch an anderer Stelle wird fortlaufend investiert. So wurde erst kürzlich ein neues Spezialfahrzeug angeschafft. „Mit dem `Ruthmann Steiger T180´, einer mobilen Hubarbeitsbühne, haben wir die richtige Arbeitsmaschine gefunden“, so Stephan Koch. „Mit einer Arbeitshöhe von 18,1 Metern, einer seitlichen Reichweite von 12,7 Metern und einem Drehwinkel von bis zu 195 Grad erreichen wir auch schwer zugängliche Einsatzorte in luftiger Höhe.“

Trotz intensiver Kontrollen können die EWR Mitarbeiter verständlicherweise nicht jede Störung oder Beschädigung sofort feststellen. Die Bürger werden daher gebeten, Hinweise über defekte Straßenlampen oder Beschädigungen an das „Lichttelefon“ der Leitwarte unter Telefon 0800 / 0 169 999 (24-Std.-Service, kostenlos!) oder per E-Mail an zu melden, damit die EWR für eine zeitnahe Beseitigung der Mängel sorgen kann.

EWR GmbH

zurück zur Übersicht