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Meldung vom 01.02.2008
BZI und EWR bauen Bündnis für moderne Energienutzung aus
„Wenn Rohstoffe knapper werden, muss die Energienutzung effizienter werden. Letzteres setzt die EWR mit großem technischem und wirtschaftlichem Know-how an markanten Standorten in Remscheid um. Ein Beispiel dafür: das Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie, kurz BZI“, so Prof. Dr. T. Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH.
„Das BZI ist die erste Adresse für die Berufsbildung in der Metall- und Elektroindustrie und für eine solche Einrichtung ist es selbstverständlich, mit Energie Kosten reduzierend umzugehen. Das bedeutet natürlich auch, auf neue Heiztechniken und -anlagen zu setzen.“ Als Fred Schulz im Oktober 2005 die BZI-Betriebsleitung übernahm, wurden die Gebäude unweit der Neuenkamper Straße mit Öl beheizt. Die Verbrauchsstatistiken des BZI wiesen damals einen jährlichen Verbrauch von rund 100.000 Litern Heizöl aus. Eine Menge, die nach heutigen Maßstäben und bei den aktuellen Rohölpreisen weder finanziell, noch unter Umweltgesichtspunkten noch weniger zu verantworten wäre. Folglich entschied sich das BZI für eine grundsätzliche, große Lösung: Im November 2006 wurde die veraltete Ölheizungsanlage komplett stillgelegt. Aus zwei getrennten wurde eine zentrale Heizzentrale, sowohl für das an der Wüstenhagener Straße gelegene Bürogebäude als auch für das dahinter liegende große Gebäude, das die Lehrwerkstatt und die Sozialräume beherbergt.
Dank eines EWR-Contractings sorgen seit mehr als einem Jahr zwei moderne, für gewerbliche Zwecke ausgelegte Gasbrennwertkessel von Vaillant für Wärme und warmes Wasser. Mit einer sicheren Gasversorgung durch die EWR rund um die Uhr, um ein Vielfaches sauberer als die alte Ölheizung und vor allem viel energieeffizienter. „Das untermauern neue Energieverbrauchszahlen aus dem BZI, wonach sich die von BZI und EWR erwartete Brennstoffeinsparung von gut 20 Prozent bestätigt haben“, freut sich Jürgen Krause von der EWR, der das BZI-Projekt von Anfang betreut hat und jetzt eine weitere positive Meldung hinzufügen konnte: Im Dezember 2007 nämlich nahm die EWR in den BZI-Gebäuden zusätzlich ein Kompakt-BHKW des Typs ECO Power von Vaillant in Betrieb.
Dieses mit Erdgas betriebene Kleinkraftwerk, das die gleichzeitige und vor allem eigenständige Erzeugung von Strom und Wärme mit einem einzigen, kompakten und leicht zu installierenden Gerät ermöglicht, leistet 4,7 Kilowatt elektrische Energie und 12,5 Kilowatt thermische Energie. „Dank dieses Kompakt-BHKW können Strom und Wärme mit höchster Wirtschaftlichkeit bereitgestellt werden: Von 100 % Primärenergie, also dem Erdgas, werden 90 % genutzt – 30 % Strom für Strom und 60 % für Wärme. So bringt auch diese Kooperation von BZI und EWR auf beiden Seiten nur Vorteile“, so Jürgen Krause. Übrigens: Auch die Ökobilanz des BZI hat sich dank der Umstellung auf Erdgas und Brennwerttechnik deutlich verbessert. Durch die zwei ebenfalls komplett sanierten Schornsteine werden jedes Jahr rund 100 Tonnen weniger CO2 ausgestoßen.
Das Contracting-Projekt der EWR birgt somit Vorteile für alle Beteiligten und für den Standort Remscheid: „Dadurch, dass nicht nur die beiden Contracting-Partner in Remscheid ansässig sind, sondern sowohl die Heiztechnik als auch der ausführende Betrieb hier aus Remscheid kommen, kann man das geradezu als praktizierte Wirtschaftsförderung verstehen“, erklärt Prof. Dr. Thomas Hoffmann, der schon bereits auf einige solcher erfolgreichen Projekte zurückblicken kann.
EWR GmbH
Prof. Dr. Hoffmann




