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11.07.17

Erneuerbare Energien-Beteiligung der EWR weiter auf Wachstumskurs

Windpark Kölsa II (Quelle: eno energy GmbH)

EWR erwirbt Windpark Kölsa II und setzt erfolgreiche Zusam­menarbeit mit eno energy fort
Im Rahmen der bereits seit 2010 bestehenden Beteiligung der EWR GmbH am Gemeinschaftsunternehmen Thüga Erneuerbaren Ener­gien (THEE) hat der Remscheider Energiedienstleister den – im Frühjahr 2017 in Betrieb gegangenen – Windpark Kölsa II von der eno energy GmbH erworben. Kölsa ist der zweite erworbene Wind­park von eno energy. Der Windpark mit drei Windenergieanlagen des Typs eno 126 und einer Leistung von je 3,5 Megawatt (MW) liegt in der Ortschaft Kölsa, südwestlich der Stadt Falkenberg/Elster in Bran­denburg. Die Nabenhöhe der Turbinen beträgt 137 Meter. „Mit dem eno-Windpark in Kölsa verstärken wir unser Bestandsportfolio im Ge­schäftsfeld der regenerativen Energieerzeugung weiter. Die gute Zu­sammenarbeit sowie die strategische Partnerschaft, die wir bereits Ende 2015 mit eno energy beim Windpark Wansleben gestartet ha­ben, bauen wir damit aus“, betont Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Ge­schäftsführer der EWR GmbH und Mitglied des Aufsichtsrates der THEE. Die Erzeugungsleistung der THEE ist mit dem Erwerb des Windparks Kölsa II auf insgesamt 263 Megawatt (MW) angestiegen. Das Gemeinschaftsunternehmen gehört damit zu den größten Erzeu­gern von Windstrom in Deutschland. 

Ökostrom-Produktion der EWR für fast 13.000 Haushalte

Die EWR hat seit einigen Jahren ihre Unternehmensstrategie auf die neuen Entwicklungen und Anforderungen der Energiewende ausge­richtet und erzeugt selbst regenerativen Strom. Die eigene Energie­erzeugung der EWR basiert auf zwei Säulen. Das sind die regenera­tiven Energieerzeugungsanlagen in Remscheid und die überregionale Energieerzeugung.

Die EWR erzeugt regenerative Energie vor Ort durch Blockheizkraft­werke (BHKWs), Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen. Sie betreibt 19 BHKWs in einer Leistungsbandbreite von 1 kW bis 1.200 kW (elektrisch). Darunter befinden sich zwei BHKWs, bei denen Biome­thangas zum Einsatz kommt. Sechs eigene Photovoltaikanlagen lie­fern pro Jahr insgesamt 36 000 kWh Strom und die Turbine an der Eschbachtalsperre produziert jährlich eine Strommenge von rund 100.000 kWh. Rechnet man das EWR-Engagement an der lokalen und überregionalen, regenerativen Energieerzeugung zusammen, dann produziert die EWR GmbH (inkl. Anteil an den Beteiligungen) zurzeit Ökostrom von rd. 45 Mio. kWh, d. h. für etwa 13.000 Haus­halte in Remscheid. Das sind fast 30 Prozent Haushalte mehr als noch vor einem Jahr. Mit dieser regenerativ erzeugten Strommenge werden jährlich über 33.000 Tonnen CO2 eingespart und damit die Umwelt erheblich ge­schont. Um diese CO2-Menge zu kompensieren, müssten 2,6 Mio. Bäume angepflanzt werden.

EWR GmbH

Prof. Dr. Hoffmann