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04.01.18

Erneuerbaren Energien bei der EWR auf Wachstumskurs

Turbine an der Eschbachtalsperre

Ökostrom-Produktion für fast 13.000 Haushalte

Die EWR hat seit einigen Jahren ihre Unternehmensstrategie auf die neuen Entwicklungen und Anforderungen der Energiewende ausge­richtet und erzeugt selbst regenerativen Strom. Die eigene Energie­erzeugung der EWR basiert auf zwei Komponenten. Dies sind zum einen die regenerativen Energieerzeugungsanlagen in Remscheid und zum anderen die überregionale Energieerzeugung.

Die von der EWR vor Ort erzeugte Energie liefern Blockheizkraft­werke (BHKWs), Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen. Die EWR betreibt 19 BHKWs (Stand: Dezember 2017) in einer Leistungsband­breite von 1 kW bis 1.200 kW (elektrisch). Darunter befinden sich zwei BHKWs, bei denen Biomethangas zum Einsatz kommt. Allein das Biogas-BHKW im H2O produzierte in 2017 CO2-neutral rund 7,5 Mio. kWh Strom und ca. 8 Mio. kWh Wärme. Durch den Einsatz von Biomethan statt Erdgas werden insgesamt jährlich ca. 5.000 Tonnen CO2 eingespart. Sechs eigene Photovoltaikanlagen lieferten in 2017 insgesamt 36.000 kWh Strom und die Turbine an der Eschbachtal­sperre produzierte im Jahr 2017 eine Strommenge von rund 114.000 kWh. Das ist der beste Wert seit der Inbetriebnahme der Wasser­kraftanlage im Jahr 2012.

Zur überregionalen, regenerativen Energieerzeugung hat die EWR bereits seit 2010 die Weichen mit zwei erfolgreichen Beteiligungen an Windparks gestellt. Das sind die Beteiligung an der Green GECCO GmbH & Co. KG und an der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (THEE). In 2017 wurden in Kooperation mit der THEE zwei neue Windparks in Betrieb genommen und zwar die Windparks Lin­gelbach (in Hessen) und Külsa II (in Brandenburg). Diese beiden Windparks haben eine Leistung von über 32.000 kW, erzeugen pro Jahr rund 86,6 Mio. kWh Strom und versorgen damit fast 25.000 Haushalte. Das Gesamtportfolio der THEE stieg damit in 2017 auf 262 MW.

„Die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen ist ein Wachstumsmarkt, der durch Innovation und Engagement für mo­derne Technologien geprägt wird und sich durch Nachhaltigkeit aus­zeichnet. Mit den beiden neu hinzugekommenen Windparks haben wir unser Bestandsportfolio im Geschäftsfeld der regenerativen Ener­gieerzeugung in 2017 erweitert und leisten damit einen guten Beitrag zum nachhaltigen Umgang und zum Schutz unserer natürlichen Res­sourcen“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH, der auch Mitglied des Aufsichtsrates der THEE ist.

Rechnet man das EWR-Engagement an der lokalen und überregio­nalen, regenerativen Energieerzeugung zusammen, dann produziert die EWR GmbH (inkl. Anteil an den Beteiligungen) zurzeit Ökostrom von rd. 45 Mio. kWh, d. h. für fast 13.000 Haushalte in Remscheid. Das sind fast 30 Prozent Haushalte mehr als noch vor einem Jahr. Mit dieser regenerativ erzeugten Strommenge werden jährlich über 35.000 Tonnen CO2 eingespart und damit die Umwelt erheblich ge­schont. Um diese CO2-Menge zu kompensieren, müssten 2,8 Mio. Bäume angepflanzt werden.

EWR GmbH

Prof. Dr. Hoffmann