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29.01.18

Licht & Brückenarchitektur: eine gute Kombination

Unterführung Bismarckstraße modern und energiesparsam illu­miniert

Seit der Übernahme der Straßenbeleuchtung von der Stadt Rem­scheid im Jahre 2001 zeichnet die EWR für den Betrieb dieser Anla­gen verantwortlich. Das Netz der Straßenbeleuchtung in Rem­scheid hat eine Länge von insgesamt 436 Kilometern. Dazu gehören 535 Schaltschränke und 11.023 elektrische Leuchten. Seit 2001 wurde die Straßenbeleuchtung weiter kontinuierlich modernisiert und koope­rativ mit den zuständigen Kollegen der Stadt bzw. den Technischen Betrieben Remscheid (TBR) ausgebaut.

Neuestes gemeinsames Modernisierungsprojekt ist die Beleuchtung unter der Brü­cke Bismarckstraße, die aufgrund ihres Alters erneuert werden musste. Dazu gehörte erst einmal, die Beleuchtung auf Basis der aktuell zur Verfügung stehenden Technik grundlegend neu zu berechnen, Lichtpunkte zu optimieren und möglichst energiespa­rende Technik, also LED-Leuchten, einzusetzen. Im Rahmen dieser Grundsätze haben EWR und TBR erstmalig aufgrund der Brückenar­chitektur die Chance genutzt, einen kleinen Ansatz von Architektur­beleuchtung zu realisieren. Nach Zustimmung der zu beteiligenden politischen Gremien und einer erfolgreichen Probeinstallation illumi­nieren nun grüne LED-Strahler die Stahlkonstruktion des Brücken­bauwerks – zusätzlich zur Straßenbeleuchtung. Diese natürlich eben­falls in modernster LED-Technik.

Obwohl keine zusätzlichen Lichtpunkte installiert wurden, kommt es zu einer deutlichen Verbesserung des Beleuchtungsniveaus. Gleich­zeitig konnte eine dauerhafte Energieeinsparung von rund 4.300 kWh pro Jahr erzielt werden, was einem Energieeinspa­rungspotenzial von 57 Prozent entspricht. „Diese Projekt ist ein anschauliches Beispiel für eine harmonische Kombination von moderner, energiesparsamer Lichttechnik und traditioneller Architektur im Infrastrukturbereich“, betont Stephan Koch, Beleuchtungstechniker bei der EWR GmbH.

EWR GmbH

Prof. Dr. Hoffmann