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19.06.17

Oberlandesgericht Hamm stärkt Position der EWR GmbH

Das Grundurteil vom Landgericht Hagen im Verfahren um die Gülleverschmutzung der Neyetalsperre in 2015 wurde heute bestätigt

Heute fand im Schadensersatzprozess, den die EWR GmbH  gegen den Landwirt aus dem Oberbergischen führt, der Verhandlungstermin vor dem Oberlandesgericht Hamm statt. Verhandlungsgegenstand war die von dem in erster Instanz unterlegenen Landwirt ei‎ngelegte Berufung. Dem Landwirt wird vorgeworfen, die Neye-Talsperre durch Einleitung von Gülle massiv geschädigt zu haben. Das Oberlandesgericht Hamm bestätigte das vom Landgericht Hagen erlassene Grundurteil und empfahl dem Beklagten, die Berufung zurückzunehmen. Dieser Empfehlung ist der Landwirt gefolgt, so dass nun rechtskräftig feststeht, dass er zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet ist. Dieses Ergebnis bestätigt die von der EWR vorgetragene Haltung gegenüber dem verantwortlichen Landwirt und ist auch aus Verbrauchersicht positiv zu bewerten. Über die Höhe des zu zahlenden Schadensersatzes wird nun das Landgericht Hagen entscheiden. Ein Termin steht noch nicht fest.

EWR GmbH
Prof. Dr. Hoffmann