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07.02.17

Ökostrom-Produktion der EWR für fast 13.000 Haushalte

Windpark Lingelbach hat Betrieb aufgenommen

„Mit dem Windpark Lingelbach erweitern und optimieren wir unser Bestandsportfolio im Geschäftsfeld der regenerativen Energieerzeugung“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH. Der Windpark liegt nahe der Ortschaft Lingelbach in Hessen. Im Dezember ist die letzte von neun Anlagen des Typs Nordex N117 mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und einer Nennleistung von je 2,4 Megawatt (MW) ans Netz gegangen. Der Windpark wird bei einer mittleren Windgeschwindigkeit von rund 6,5 Metern pro Sekunde in Nabenhöhe etwa 60 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr in das öffentliche Netz einspeisen und so gut 17.000 Haushalte mit Strom versorgen. Auch diesen Windpark hat die Thüga Erneuerbare Ener-gien (THEE), ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem die EWR GmbH beteiligt ist, entwickelt und errichtet. Mit dem Windpark Lingelbach ist das Gesamtportfolio der Gesellschaft um fast 10 Prozent auf 252 MW angestiegen.

Gemeinsames Vorgehen sinnvoll bei Investitionen in erneuerbare Energien

Die Thüga Erneuerbare Energien plant in 2017, erstmals mit eigenen Projekten an Ausschreibungen teilzunehmen. „Wir sind gut aufgestellt und zuversichtlich, dass wir den Zuschlag bekommen“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, der auch Mitglied des Aufsichtsrates der THEE ist. Grundsätzlich sieht er aber weiterhin einen harten Wettbewerb bei Windparks: „Die Technik- und Windrisiken sind aufgrund von verlässlicheren Bewertungen und Gutachten sowie der Vollwartung beim Betrieb sehr überschaubar geworden. Das treibt immer mehr Investoren aus anderen Branchen in diesen Markt.“ Insgesamt entwickle sich das Erneuerbare Energien-Geschäft hin zu einem Verkäufermarkt mit deutlich höherer Nachfrage als Angebot. Dementsprechend hoch sind die Preise. „Wir sind aber weiterhin in der Lage - insbesondere durch die eigene Projektentwicklung und den gebündelten Einkauf von Windenergieanlagen - Projekte zu entwickeln, die für uns langfristig eine sichere und wirtschaftliche Investition darstellen“, resümiert Prof. Dr. Thomas Hoffmann.

Erneuerbare Energien-Tochter der EWR GmbH weiter auf Wachstumskurs

Rechnet man das EWR-Engagement an der lokalen und überregionalen, regenerativen Energieerzeugung zusammen, dann produziert die EWR GmbH (inkl. Anteil an den Beteiligungen) zurzeit Ökostrom von rd. 45 Mio. kWh, d. h. für fast 13.000 Haushalte in Remscheid. Das sind fast 30 Prozent Haushalte mehr als noch vor einem Jahr. Mit dieser regenerativ erzeugten Strommenge werden jährlich über 33.000 Tonnen CO2 eingespart und damit die Umwelt erheblich geschont. Um diese CO2-Menge zu kompensieren, müssten 2,6 Mio. Bäume angepflanzt werden.

EWR GmbH

Prof. Dr. Hoffmann